Chronik
Chronik der Entstehung einer Müllverbrennungsanlage mitten in einer Kleinstadt und einem Wasserschutzgebiet - unter tatkräftiger Mitwirkung des Regierungspräsidiums Kassel
12. Juli 2007
Überreichung des Genehmigungsbescheides des RP an MVV.
21. Mai 2007
Regierungspräsidium genehmigt vorzeitigen Baubeginn durch die MVV.
8. Mai 2007
MVV stellt Dringlichkeits-Antrag auf Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn.
10. April 2007
MVV stellt Antrag auf vorzeitigen Baubeginn.
15. Februar 2007
Eine gemeinsame Stellungnahme wollten die Fraktionen der Korbacher Stadtverordnetenversammlung zum geplanten Bau des Müllheizkraftwerks abgeben. An eine Ergänzung war gedacht, die nach den Erfahrungen beim Erörterungstermin das Regierungspräsidium Kassel noch einmal und in aller Deutlichkeit auf die Knackpunkte hinweisen sollte.
Was dabei heraus kam, lesen Sie in der Rubrik "Presse".
22. bis 26. Januar 2007
Erörterungstermin in der Stadthalle in Korbach
(siehe auch die Berichte bei Presse aktuell).
23. Oktober 2006 .
Auslage der Genehmigungsunterlagen in den betroffenen Gemeinden und Städten. Einsicht für alle Bürger möglich
September 2006
"Die Grünen" und die CDU legen Antrag auf die Befürwortung eines Gutachtens zur "humantoxikologischen Vorbelastung" in Korbach vor. Stadtverordnetenversammlung lehnt den Antrag mehrheitlich ab.
22. August 2006
Übergabe des Antrags für ein humantoxikologisches Gutachten an den RP in Kassel durch eine Delegation der BI (siehe Bericht).
14. August 2006
Vorstellung des Antrags für ein humantoxikologisches Gutachten an den RP in Kassel für die Öffentlichkeit und die Presse mit Unterzeichnung des Antrags durch die Partner der BI.
20. Juli 2006
Vortrag des Kieler Toxikologen Dr. Hermann Kruse im Hotel Goldflair.
Schadstoff-Voruntersuchung für Müllheizkraftwerk - Interview mit dem Kieler Umwelttoxikologen Dr. Hermann Kruse:
"Entscheidend ist der politische Wille"
5. Juli 2006
Das Korbacher „Aktionsbündnis" erneuerte am Mittwochabend die massive Kritik an den Plänen für das Heizkraftwerk. Über 70 Zuhörer, darunter zahlreiche Stadtverordnete, waren der Einladung der „Bürgerinitiative für ein lebenswertes Korbach" (BI), des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND), des Naturschutzbundes (NABU) und von Bündnis90/Grünen ins Goldflair-Hotel Am Rathaus gefolgt. Unterstützt wird das Aktionsbündnis vom Ärztenetz Waldecker Land, das seine Forderung nach gründlicher Voruntersuchung bereits mit einer Unterschriftenliste dokumentiert hat (wir berichteten).
25. Mai 2006
Eine Kopie des Anforderungskatalogs zur UVP wird dem Stadtverordnetenvorsteher, den Fraktionsvorsitzenden und den Vorsitzenden des Ausschusses "Bauen und Umwelt" und des "Haupt- und Finanzausschusses" zur Vorbereitung auf die Stadtverordnetenversammlung am 31. Mai 2006 zugestellt.
8. Mai 2006
RP Kassel übersendet Anforderungskatalog zur UVP an die Betreiberfirma der geplanten Müllverbrennungsanlage und das Ingenieurbüro umwelttechnik & ingenieure G.m.b.H. in Hannover
BI stellt Anforderungskatalog zur UPV im Hotel Goldflair der Öffentlichkeit vor.
29. April 2006
Stadt Korbach erwägt Beteiligung an Kosten zu "toxikologischem Gutachten"
21. April 2006
Anforderungskatalog zur UVP wird an RP in Kassel versandt.
20. April 2006BI stellt Anforderungskatalog zur UVP im Hotel Goldflair der Presse vor.
11. April 2006Vortrag zur toxikologischen Belastung der Umwelt mit Dr. Kruse im Hotel Goldflair in Korbach
6. April 2006K. Koch vom Umweltnetzwerk, Büro für Umweltberatung, erstellt im Auftrag der BI einen Anforderungskatalog zur Umweltverträglichkeitsprüfung
14. Februar 2006Vortrag von Klaus Koch, Geschäftsführer eines Umweltberatungsbüros, im Hotel Goldflair in Korbach zu Problemen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes im Zusammenhang mit dem geplanten Bau einer Müllverbrennungsanlage auf dem Gelände der Conti-Werke in Korbach.

